Der Prozess von Innofarming wird mit einem Tablet überwacht.
„Wir wollen Lebensmittel effizienter anbauen.“

Wenn die Validierung des Prototyps gelingt, wird innofarming bald Gemüse wesentlich nachhaltiger als durch traditionelle Landwirtschaft erzeugen.

innofarming: Gemüseanbau der Zukunft

Timo Visestamkul

innofarming setzt auf ein Konzept zum Vertical Farming als Ergänzung zum traditionellen Anbau von Lebensmitteln. Denn über die Ernährung der Zukunft müsse man sich Gedanken machen, sagt Gründer Timo Visestamkul. Er zitiert aus einem Bericht des Fraunhofer Instituts, Stuttgart nach dem 70 % mehr Lebensmittel bis 2050 benötigt werden. Außerdem sei Vertical Farming eine Antwort auf die immer stärkere Wasserknappheit.

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#NeueGründerzeit-Podcast
Folge 22: innofarming baut das Gemüse der Zukunft an

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14:41

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Transkription

Unter „vertical Indoor Farming“ wird der Anbau von Gemüse und Kräutern auf wenigen Quadratmetern in die Höhe verstanden. Fünf Meter hohe Anbauflächen sind dabei keine Seltenheit. In diesen etwas anderen Gewächshäusern herrschen an 365 Tagen im Jahr beste Wachstumsbedingungen. Der „Indoor“-Faktor macht den Gemüseanbau unabhängig von Wetter und Saison.

innofarming entwickelt eine solche Lösung. Aktuell steht das Unternehmen vor der Herausforderung, den Anbau und das gleichmäßige Besprühen der Pflanzen mit einem Nährstoff-Feuchtigkeitsnebel bis in Höhen von fünf Metern zu schaffen. Gelingt dies, steht einer Alternative zur traditionellen Landwirtschaft nichts im Weg. Und das Beste: Ein traditionell angebauter Salatkopf braucht ca. 240 Liter Wasser für das Wachstum. Im Indoor Farming, wie es innofarming plant, nur rund ein Liter.

Wie er auf diese Idee gekommen ist, wer an seiner Seite noch hinter innofarming steht und welche großen Ziele Timo mit seinem Unternehmen hat, das alles erzählt der Gründer hier unserem Moderator Fabio Gressies.